Art Manifestation ‘On Friendship/(Collateral Damage) III – The Third GaLUT – Upcoming Events

Upcoming events:

10. Location: Museum Hedendaagse Kunst De Domijnen, Ligne 5, Sittard
Date: 20 October 2019 – 26 Januari 2020
Retrospective Joseph Sassoon Semah: opening 20 October, 13.00 hrs.
A large retrospective with artworks by Joseph Sassoon Semah: “Being touched by an angel just before birth.” Curator: Roel Arkesteijn.

13. Location: Kunstenaarsboekwinkel Boekie-Woekie, Berenstraat 16, Amsterdam
Date: 19 October – 15 November 2019
Exhibition: opening 19 October 2019, 17.00 hrs.

14. Location: Werkgebouw het Veem, Van Diemenstraat 410-412, Amsterdam
Date: 25 October – 24 November 2019
Exhibition

17 november, 15.00 uur: Remember Baghdad – Fiona Murphy (2017) – Speciale gast: Edwin Shuker
Ed Dallaal (producer); Charles Chabot/Nick Follows (editors); Molly Nyman (muziek) – 69 min.
Locatie: Hilton Hotel, Apollolaan 138, Amsterdam
Datum & tijd: 17 november, 15.00 uur
Reserveren: onfriendshipinfo@gmail.com

Programma van ‘On Friendship (Collateral Damage) III- The Third GaLUT: Baghad, Jerusalem, Amsterdam
Joseph Sassoon Semah deelt zijn verloren gegane rijke joodse Babylonische culturele erfenis
door middel van beeldende kunst, performances, debatten en lezingen.
De manifestatie vindt plaats op 36 verschillende locaties in Amsterdam, van 7 september
2019 tot en met 19 januari 2020.
Hilton Amsterdam is een van de 36 locaties.
Stichting Metropool Internationale Kunstprojecten
Curator: Linda Bouws

The complete program: http://rozenbergquarterly.com/art-manifestation-on-friendship-collateral-damage-iii-the-third-galut-baghdad-jerusalem-amsterdam-the-guest-becomes-host/

Het complete programmahttp://rozenbergquarterly.com/kunstmanifestatie-on-friendship-collateral-damage-iii-the-third-galut-baghdad-jerusalem-amsterdam-gast-wordt-gastheer/

Bookmark and Share

Stolpersteine Guide ~ Familie Bermann

Karl Bermann (geboren 26.10. 1855 in Konken, gest. “etwa 1930 zu Mannheim“), verh. mit Berta geb. Herz (geboren 26.11.1857 in Ruchheim), lebte in Konken, wo er ein Handelsgeschäft betrieb. Die Eheleute bauten 1905/06 in damals bester Lage der Stadt Kusel das Anwesen Gartenstraße 8 mit Stall und Nebengebäude. Sie zogen 1906 nach Kusel. Karl und Berta Bermann hatten fünf Kinder:
Isidor geboren 21.4.1883 in Konken, meldete sich nach dem Mili-tärdienst am 12.11. 1919 in Kusel polizeilich zur Adresse seiner Eltern. Er verzog dann nach Kaiserslautern (gest. 1935). Seine Witwe Betty lebte im November 1938 in Ludwighafen. Zu ihr flüchte-te nach dem Pogrom die Schwägerin Mathilde Heymann.
Die beiden Töchter Lore und Susi von Isidor und Betty Bermann überlebten den Holocaust in einem Kloster in Frankreich. Ihr Onkel Rudi Bermann traf sich mit ihnen im August 1945 in einer Kirche in Paris.

Mathilde Heymann geborene Bermann, geboren am 6.5.1884 in Konken, mel-dete sich 1912, aus Trier zuziehend, ebenfalls in das Haus Gartenstraße 8 wo sie, alleinstehend, die Dachgeschosswohnung bewohnte. Nach dem Pogrom floh sie nach Ludwigshafen zu der Witwe ihres Bruders Isidor Borg. Sie wohnten zuletzt in der Prinzegentenstraße 26, als beide am 22.10.1940 in das Lager Gurs verschleppt wurden. 1942 wurde Mathilde Heymann in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert, sie ist dort verschollen. Luitpold, geboren 26.4.1891 in Konken wurde als Kriegsteilnehmer in Verdun schwer verwundet und verlor ein Auge. Er wohnte mit seiner Familie ebenfalls im Haus Gartenstraße 8, wo er mit seinem Bruder Ernst das Handelsgeschäft betrieb. Unter dem Druck des Anti-semitismus resignierte Luitpold und emigrierte am 18.6. 1937 in die USA zu-sammen mit seiner Ehefrau Erna geb. Lehmann (geboren 5.4. 1897), mit Sohn Kurt (geboren 17.6.1923) und mit Tochter Ilse (geboren 1.5.1925).
Paula Bermann, verh. Van Es, geboren 9.3.1895 in Konken. Paula war mit den deutschen Truppen im ersten Weltkrieg (1914 – 1918)als Krankenschwester in Frankreich, heiratete den Holländer Conrad Van Es und zog am 17.7.1918 nach Amsterdam. Die Eheleute hatten drei Kinder: Hans, Inge und Sonja. Während der Deportation durch die Nazis sieht Paula ihren Mann im KZ Bergen-Belsen sterben. Sie öffnete sich am 21.1.1945 die Pulsadern, da sie nicht durch deut-sche Hände sterben wollte. Tochter Inge überlebte im KZ Bergen-Belsen, Toch-ter Sonja in einem Arbeitslager und Sohn Hans versteckt bei einer christlichen Familie.

Ernst geboren 23.3.1888 in Konken, wohnte nach Kriegsteilnahme auch im Haus Gartenstraße 8, wo er mit dem Bruder Luitpold das gutgehende und angesehe-ne Pferde- und Viehgeschäft betrieb. Ernst Bermann war verheiratet mit Clara geb. Maier (geboren 30.9.1895 in Malsch). Sie hatten miteinander drei Kinder: Gerda (geboren 18.5.21) Rudolf (geboren 10.7.1922) und Hildegard (geboren 6.1.1927). Die Kinder wurden „deutsch-patriotisch“ erzogen.
Ernst Bermann war zunächst der Meinung, das deutsche Volk lasse die Nazis nicht gewähren und ihm könne als Weltkriegsteilnehmer ohnehin nichts geschehen. Das war ein tragischer Irrtum. Nach dem Verbot des Besuchs der höheren Töchterschule für Tochter Gerda und des Progymnasiums für Sohn Rudolf 1936 schickten die Eltern die beiden Kinder in eine Handelsschule nach Frankfurt bzw. Sohn Rudolf in eine Bäckerlehre nach Heilbronn. Mit Hilfe eines Schwagers des Bruders Luitpold konnten die Bedingungen für eine Einreise in die USA erfüllt werden, so dass beide am 15.6.1938 in die USA emigrierten.
Für die Eltern und die kleine Tochter Hildegard bleiben die Bemühungen um eine Ausreise erfolglos.

In der Nacht zum 10. November 1938 wurde Ernst Bermann mit anderen jüdischen Männern für mehrere Wochen in das KZ Dachau verschleppt. Ehefrau Klara flüchtete mit der Tochter Hildegard nach dem Pogrom zu den Verwandten nach Holland. Nach der Besetzung durch deutsche Truppen wurden Ernst, Klara und Hildegard dort verhaftet und in das Lager Westerborg verschleppt. Ein letztes Lebenszeichen ist eine Postkarte im Besitz von Gerda Lautmann, geb. Bermann. Darauf steht:“ Meine Lieben, Päckchen erhalten und herzlichen Dank. Schickt keine mehr. Alles Gute und herzliche Grüße, Ernst und Klara“. Die Familie wurde dann von Westerborg in das KZ Sobibor deportiert. Dort sind die Eltern verschollen. Tochter Hildegard wurde am 21. 5. 1943 in Sobibor ermordet.
Gerda Lautmann, geb. Bermann, besuchte mit ihrem Mann 1971 für wenige Stunden ihre Geburtsstadt Kusel. Beide leben in New York.

Link: https://stolpersteine-guide.de/biografie/275/familie-bermann

Bookmark and Share

  • About

    Rozenberg Quarterly aims to be a platform for academics, scientists, journalists, authors and artists, in order to offer background information and scholarly reflections that contribute to mutual understanding and dialogue in a seemingly divided world. By offering this platform, the Quarterly wants to be part of the public debate because we believe mutual understanding and the acceptance of diversity are vital conditions for universal progress. Read more...
  • Support

    Rozenberg Quarterly does not receive subsidies or grants of any kind, which is why your financial support in maintaining, expanding and keeping the site running is always welcome. You may donate any amount you wish and all donations go toward maintaining and expanding this website.

    10 euro donation:

    20 euro donation:

    Or donate any amount you like:

    Or:
    ABN AMRO Bank
    Rozenberg Publishers
    IBAN NL65 ABNA 0566 4783 23
    BIC ABNANL2A
    reference: Rozenberg Quarterly

    If you have any questions or would like more information, please see our About page or contact us: info@rozenbergquarterly.com
  • Like us on Facebook

  • Follow us on Twitter

  • Archives